Inklusion-Treffen am 30.10.18 in Hüls

Irgendwie scheinen sich alle Beteiligten mit der miserablen Situation um die Inklusion-Kinder abgefunden zu haben, so die Meinung der Eltern, die sich zum Arbeitskreis Inklusion in der Gaststätte „Haus Wahlen“ in Hüls trafen. „Man hört nichts mehr aus Düsseldorf, in der Presse hat die Inklusion keinen Raum mehr, und wir vor Ort müssen mit unseren Kinder sehen, wie wir klar kommen“, so das ernüchternde Resümee der engagierten Eltern. Maria Ebel hatte die Mütter zum Austausch eingeladen, und der Redebedarf war groß. Darf es sein, dass Klassenfahrten für Inklusionsklassen einfach abgesagt werden? Darf es sein, das„schwierige“ Kinder von gemeinsamen Aktionen ausgeschlossen werden? Oft sind nicht nur die Kinder mit ihren Eltern, sondern auch das Lehrpersonal und die Schulleitung hoffnungslos mit dem Wust an Aufgaben überfordert. „Deshalb lassen wir auch nicht locker und machen den Mund auf und fordern trotz Lehrer- und Sozialpädagogenmangel Kräfte an, die unsere Kinder unterstützen“, sagt Maria Ebel, Mutter von drei Kindern. Sie hatte für die anwesenden Mütter aber auch positive Nachrichten: Ihr Sohn, Achtklässler, hat sich als Inklusionskind in seiner schulischen Laufbahn so weit weiterentwickelt, dass er mittlerweile an allen Grundkursen der Gesamtschule teilnehmen kann. „Wichtig für ihn und für uns ist es zu wissen, dass, wenn es im Regelunterricht nicht klappen sollte, er wieder in die Fördergruppe zurück kann.